||| 2008 „Alt sein auf Probe“ – Reportage
ARD/WDR, im Rahmen der ARD-Themenwoche zum demografischen Wandel "Mehr Zeit zu leben", 90 min.
"Deutscher Fernsehpreis 2008"
in der Kategorie "Beste Reportage"
vergeben von ARD, ZDF, RTL und Sat.1
nominiert für den "Adolf-Grimme-Preis 2009"
in der Kategorie "Information und Kultur"
||| 2006/2007 „Die Anpacker“ – Start-Up-Porträts
WDR-FS, monatl. Rubrik in „markt“, 18 Beiträge
„Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2006“
vergeben vom Bundesministerium für Wirtschaft & Technologie und Daimler-Chrysler
||| 2007/2008 „Echtzeit“ – Das junge politische Magazin
WDR-FS, Produktion der gesamten Sendung, 8 Folgen (24 Beiträge) //
ARD, Produktion der gesamten Sendung, 7 Folgen (21 Beiträge) //
weitere 4 Folgen: Herbst 08
"Und so ist 'Echtzeit' das bisher ambitionierteste Format, mit dem der WDR junge Zuschauer anlocken will. 'Echtzeit' ist schlicht, aber nicht spröde."
(die tageszeitung, 13. Juni 2007)
"Die Berichte kommen in einem ansprechenden Look.
[...] 'Echtzeit' [...] ein vielversprechendes Format und so ziemlich das Überzeugendste, was der WDR auf der Suche nach jüngeren Zielgruppen seit langem auf den Schirm gebracht hat."
(Funkkorrespondenz, 22. Juni 2007)
"Das ist das Bezeichnende an dem neuen Fernsehmagazin des WDR: Das Politische, hoppla, plumpst sanft und unverfänglich in die Beiträge."
(Spiegel Online, 12. Juni 2007)
"Und es glänzt, muss man fast so sagen, durch die Absenz von Politikern oder von Experten. Es ist nicht einer da, der mit erhobenem Zeigefinger steht und erklärt 'das ist gut, das ist schlecht und wir gehen davon aus und wir möchten dieses in der Zukunft', sondern es wird erzählt. Es werden Geschichten erzählt."
(Deutschlandfunk, 12. Juni 2007)
"Kameraeinstellungen und Schnitte dürfen dabei ruhig einmal gewagter sein als in anderen Politsendungen, und auch der Duktus der Sprecher unterscheidet sich deutlich von dem Stil, den man aus 'Monitor'& Co. gewohnt ist: In 'Echtzeit' wirkt vieles ungeschliffener und dadurch auch frischer."
(Berliner Zeitung, 11. Juni 2007)
"Aber 'Echtzeit' ist informativ und durchaus eine Möglichkeit, gesellschaftspolitische Themen für Zuschauer unter dem WDR-Altersdurchschnitt zu transportieren."
(Westfalenpost, 13. Juni 2007)
"Doch es gab auch Erbauliches in dieser Woche – das überaus flott und kundig produzierte Magazin 'echtzeit' zum Beispiel, das die ARD leider in der späten Sonntagnacht versteckt und in dem neugierige und engagierte Redakteure komplex über Politik, Kultur und Leben berichten."
(Kölner Stadt-Anzeiger, 24. November 2007)
||| 2008 „Alt sein auf Probe“
ARD, Doku, 90’, 20.15h-Eröffnungsfilm für „Woche des demographischen Wandels“
"Der von Gesine Enwaldt und Ravi Karmalker einfühlsam begleitete Film war von keinerlei Schönfärberei geprägt, aber auch weit von Resignation entfernt. In seiner Ehrlichkeit und der Vielfalt dessen, was er zeigte und hören ließ, wirkte er so lebendig und befreiend, dass man ihm viele Zuschauer wünschte. Alte und Junge!"
(Neue Rhein Zeitung 23. April 2008)
"Ein überraschender und Mut machender Film, der jeden Generationenkrieg spielerisch leicht ad absurdum führt."
(General-Anzeiger, 23. April 2008)
"Dabei überzeugte seine 90-minütige, ebenso informative wie kurzweilige, Expedition in die eigene Zukunft nicht nur durch eine gute Kamera und dezente Musik, sondern vor allem durch eine unvoreingenommene, sehr persönliche Sicht der Dinge."
(Kölner Stadt-Anzeiger, 23. April 2008)
"Seine Reportage 'Alt sein auf Probe' ist einer der auffälligsten Beiträge der diesjährigen ARD-Themenwoche."
(Berliner Zeitung, 21. April 2008)
"So traurig manche Schicksale sind – deprimierend ist dieser Film nicht. [...] Die witzige, interessante und rührende Dokumentation von Kuntze, Gesine Enwaldt und Ravi Karmalker ist Teil der ARD-Themenwoche 'Mehr Zeit zu leben'."
(Rheinische Post 21. April 2008)
"Ausgerechnet beim Alten-Thema zeigt die olle öffentlich-rechtliche Tante ARD mal eine gewisse gestalterische Raffinesse. Und das eben besonders bei Kuntzes Doku-Soap 'Alt sein auf Probe', mit der es dem Sender nach all den Jugendwahnpleiten endlich einmal gelingt, die Informationspflicht mit dem selbst auferlegten Unterhaltungsgebot zu koppeln. In dem 90-Minüter wird tatsächlich ein schwieriger Stoff wie die Gerontologie als gleichermaßen erheiterndes wie erhellendes Edutainment aufbereitet. [...] Nachdem der Jugendwahn verglüht ist, findet das Erste so zu einem hippen Genre, mit dem es auch umzugehen versteht: Lifestyle-Beratung für den Lebensabend."
(Spiegel Online, 20. April 2008)